Maximale Lern- und Bearbeitungszeit: 2 Stunden

Lesen / Hören Sie sich zunächst die Inhalte dieses Kapitels durch. Bearbeiten Sie die 2 Transferfragen und dokumentieren Sie Ihre Ergebnisse im Arbeitsblatt bzw. im Fragebogen. Besprechen Sie vor unserem Online-Meeting am Nachmittag die Ergebnisse einer Ihrer 2 Aufgaben mit Ihrem/r zweiten Lernpartner*in.
1. Werkzeugkoffer Freiwilligenmanagement
2. Kontinuierliche Verbesserung des Freiwilligenmanagements
3. Modell zur Messung des Reifegrads des Freiwilligenmanagementsl
x. Literatur und Links

1. Werkzeugkoffer Freiwilligenmanagement

Was brauchen wir für unser strukturiertes Freiwilligenmanagement?
Stellen Sie Ihren individuellen Werkzeugkoffer für Ihr Freiwilligenmanagement zusammen. Schauen Sie welche Vorlagen und Standards Sie nutzen wollen.
Sie finden auch schon eine kleine Auswahl an Vorlagen in unserem kleinen Downloadbereich in diesem Kapitel. Die nachfolgende Auflistung wurde aus vielen Organisationen zusammengetragen. Auf der letzten Seite der Slide-Show sehen Sie auch die Werkzeuge, die mittlerweile Standard sind (Top Six) und welche, die eher sporadisch genutzt werden.

Transferfrage: Zeit: max. 30 Minuten
Überlegen Sie, welche Werkzeuge Sie schon in Ihrem Freiwilligenmanagement nutzen und welche Sie noch gut gebrauchen könnten? Kreuzen Sie im Arbeitsblatt erstere mit “grün” und letztere mit “rot” an.

Arbeitsblatt Werkzeugkoffer Freiwilligenmanagement

Sie finden eine Auswahl der wichtigsten Vorlagen in unserem Download-Bereich.

Klicken Sie einfach auf das Symbol-Bild rechts.

2. Kontinuierliche Verbesserung des Freiwilligenmanagements

Wie lässt sich die Qualität des eigenen Freiwilligenmanagements steigern und gibt es dafür nicht auch ein System?
Wir schauen uns an, wie Qualitätsmanagement funktioniert und überlegen uns auch, was man daraus für das eigene Freiwilligenmanagement nutzen kann. Denn nur durch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess lässt sich ein effizientes und nachhaltiges Freiwilligenmanagement aufbauen. Das dauert manchmal einige Jahre und das braucht auch Geduld. Allerdings lohnt sich der Aufwand am Ende. Je weniger Fehler passieren und je besser die Freiwilligenarbeit organisiert ist, desto größer ist die Zufriedenheit und Qualität

Transferfrage: max. 30 Minuten
Überlegen Sie, wie Sie in Ihrer Organisation einen Qualitätszirkel einrichten könnten und wer daran teilnehmen sollte?
Überlegen Sie auch, was Ihrer Meinung nach in Ihr “Freiwilligenmanagement Handbuch” rein könnte.

3. Modell zur Messung des Reifegrads des Freiwilligenmanagements

Wie ausgereift ist unser eigenes Freiwilligenmanagement – und wo sollten wir noch besser werden?

Diese Selbstbewertung hilft, nicht nur festzustellen, wie ausgereift, also wie strukturiert das eigene Freiwilligenmanagement ist, sondern es ist auch ein gutes Mittel zur Kommunikation. Denn es ist gar nicht so einfach zu erklären, was Freiwilligenmanagement genau heißt. Das Reifegradmodell hilft hier und es bringt gerade die Leitungsebene in Kontakt mit dem „Thema“. Probieren Sie es doch einmal selbst aus und füllen Sie das Reifegradmodell mit der interaktiven Word-Datei aus. Das Programm berechnet dann automatisch den Reifegrad.
Die kurze Audi-Datei erklärt in aller Kürze den Aufbau dieses Instruments.

Erklärung des Reifegrad-Modells

Bei neueren Office-Versionen wird die automatische Berechnung des Reifegrades in der interaktiven Datei (*.zip) von Word blockiert! Sie müssen die heruntergeladene und entpackte Datei im Menüpunkt Eigenschaften (rechte Maustaste) als unbedenklich kennzeichnen. Sie sehen das auch im Bild rechts.

Transferfrage: max. 30 Minuten
Füllen Sie das Reifegradmodell aus. Welches Kriterium hat bei Ihnen eine schlechte Bewertung bekommen und bei welchen Kriterien ist die Bewertung schon zufriedenstellend?
weiterführende Literatur und Links:
QS Kompendium. Materialien zur Qualitätssicherung in der Kinder- und Jugendhilfe. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 2002.
Rugor, Regina, von Studzinski Gundula: Qualitätsmanagement nach der ISO Norm. Eine Praxisanleitung für MitarbeiterInnen in sozialen Einrichtungen. Beltz Verlag, 2003.