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Der Begriff Ehrenamtsmanagement meint die strukturierte und strategische Herangehensweise an all die Themen, die in einer Organisation durch die Zusammenarbeit mit ehrenamtlich bzw. freiwillig Engagierten entstehen. Damit sich Ehrenamtliche wohl fühlen und Interessierte sich gerne engagieren, benötigt die Organisation, die Gemeinde oder das Projekt eine professionelle Struktur und angenehme Kultur. Es geht also nicht darum, Ehrenamtliche zu „koordinieren“ oder zu „managen“, sondern vielmehr gemeinschaftlich ein gutes Miteinander zu gestalten.

Im Modell der beratergruppe ehrenamt sind die einzelnen Aspekte dargestellt, die für ein gelingendes Ehrenamtsmanagement notwendig sind. Grob lassen sich diese einem operativen Teil (Freiwilligenkoordination) und einem strategischen Teil (Freiwilligenmanagement) zuordnen.


Modell Freiwilligenmanagement

>> BERATUNGSFALL IN DER PRAXIS: Der Pfarrgemeinderat möchte wissen, was Ehrenamtskoordination bedeutet und welche Aufgaben damit verbunden sind. Stellen Sie das Modell vor und erläutern Sie die einzelnen Aufgaben und Notwendigkeiten einer professionellen Ehrenamtskoordination. Wenn eine Pfarrei Ehrenamtskoordination einführen möchte, kann das Modell auch als Konzeptvorlage verwendet werden.
Zeit für den Vortrag und die Erklärung von Innen- und Aussenkreis: max. 20 Minuten. > >


Der Aussenkreis des Modells beschreibt, was eine Organisation an Grundvoraussetzungen erfüllen muss, um überhaupt erfolgreich und effizient mit Ehrenamtlichen zusammenarbeiten zu können. Hier ist verstärkt die Organisationsleitung gefragt, die ein systematisches Freiwilligenmanagement wollen und unterstützen muss. Hierfür braucht es die Rolle des*r “Freiwilligenmanager*in”.

Der Innenkreis beschreibt die einzelnen Schritte entlang des Engagementzykluses: von der Planung, über die Gewinnung bis zur Verabschiedung. Hier sind sog. “Freiwilligenkoordinator*innen” die Expert*innen, die diese Prozesse initiieren und unterstützen sowie die Freiwilligen überfachlich während ihres Engagements begleiten. Die fachliche Begleitung und Einarbeitung erfolgt in der Regel durch sog. “Freiwilligen-Ansprechpartner*innen”. Diese drei verschiedenen Rollen werden in der Praxis nicht selten von nur einer Person ausgefüllt.

Das Prozess-Schaubild können Sie hier als Power Point Datei herunterladen.


Zahlen rund um das Ehrenamt

>> BERATUNGSFALL IN DER PRAXIS: Der Pfarrgemeinderat möchte etwas zum Wandel im Ehrenamt erfahren. Gemeinsam können Sie die aktuellen Befunde des Freiwilligensurvey durchgehen. Lebendiger wird es, wenn Sie mit der Methode „Bewegte Fragen“ aufzeigen, dass ein Wandel im Ehrenamt stattgefunden hat. Auch heute möchte sich mindestens ein Drittel der deutschen Bevölkerung engagieren – nur unter anderen Voraussetzungen als früher! Das bedeutet: Nicht die Ehrenamtlichen müssen sich verändern, sondern die Organisationen. Zeit: 45 Minuten> >

Erklärung der Methode “Bewegte Fragen” als Audio Datei.

 

Die PowerPoint Präsentation zur Methode “Bewegte Fragen” können Sie hier herunterladen.
Sie enthält Zahlen und Ergebnisse des Freiwilligensurvey aus dem Jahr 2014.
Der Freiwilligensurvey ist eine wissenschaftliche Studie zum freiwilligen Engagement in Deutschland, zu Formen des Engagements, zu Motiven und zu den Notwendigkeiten einer Unterstützung. Diese Studie wird alle 5 Jahre erstellt. Die Daten für den aktuellen Freiwilligensurvey werden bis Ende des Jahres 2019 erhoben.
Link auf Freiwilligensurvey 2014 (Langfassung)


Definition und Wandel im Ehrenamt

>> BERATUNGSFALL IN DER PRAXIS: Sie können einzelnen Gruppierungen über diese Präsentation den Wandel im Ehrenamt aufgrund des allgemeinen gesellschaftlichen Wandels erklären und die daraus resultierenden Veränderungen in der Haltung und im Herangehen an das Thema aufzeigen. Zeit: ca. 30 Minuten. >>

Hier können Sie eine Präsentation ansehen, in der die unterschiedlichen Begrifflichkeiten zum Ehrenamt aufgelistet sind sowie nochmals eine Definition des Ehrenamts als auch eine tabellarische Übersicht zum Wandel im Ehrenamt zu finden sind.

Sie können die Präsentation als Power Point Datei auch hier herunterladen.

 


Fallbeispiel zur Implementierung von Ehrenamtsmanagement

Das nachfolgende Interview wurde 2016 im Buch: „Freiwilligenmanagement in der Praxis“ veröffentlicht.

Reifenhäuser, Carola; Bargfrede, Hartmut; Hoffmann, Sarah; Reifenhäuser, Oliver; Hölzer, Peter; Teryik, Elisabeth: Freiwilligenmanagement in der Praxis,
Beltz Juventa Verlag, 2016

 

„Wir brauchen einen Anwalt für die Ehrenamtlichen“

Interview mit dem leitenden Pfarrer, Pater Ralf Winterberg zur Ehrenamtsentwicklung im Seelsorgebereich Heilige Familie Köln Dünnwald-Höhenhaus (Erzbistum Köln).

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